FanTalk mit Alexander Korosek und Headcoach Thomas Kösling

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Nachdem die Veröffentlichung der European League of Football (ELF) am vergangenen Mittwoch viele Fragen bei den Fans aufgeworfen hat, stellten sich am heutigen Sonntag Geschäftsführer Alexander Korosek und Headcoach Thomas Kösling unter Moderation von Christian Seelmann den Fragen der Zuschauer. In einem knapp anderthalbstündigen Online-Fan-Talk konnten viele Fragen beantwortet und diverse Unklarheiten aufgeklärt werden.

Korosek und Kösling schilderten, wie es zu dem Schritt, in der ELF spielen zu wollen, kam. Unter den jetzigen Voraussetzungen unter dem AFVD war Korosek nicht mehr bereit, als Geschäftsführer und als Sponsor zur Verfügung zu stehen. Beide versicherten, dass der Schritt in die neue Liga als große Chance mit viel Potenzial für den lila Football in Frankfurt zu sehen ist. Auch das Gerücht, dass der AFC Universe seine Mitglieder über diesen Schritt nicht frühzeitig informiert habe, konnte ausgeräumt werden. Um den Verein zu schützen und keine Linzenzverluste beispielweise im Jugendbereich zu riskieren, erfolgte die Mitteilung über das Vorhaben dem Vorstand gegenüber sehr kurzfristig. Die beiden Verantwortlichen appellierten an die Fans und vor allem die Mitglieder des AFC Universe, weiterhin ihrem Verein treu zu bleiben und diesen zu unterstützen.

Wichtig war es sowohl Korosek als auch Kösling klarzustellen, dass es sich bei der ELF um keine Profiliga handelt. Man spricht hier eher von einer Liga mit professionellen Strukturen, bei der alle beteiligten Teams allerdings auf Augenhöhe agieren können und werden.

Eine Frage, die die Zuschauer brennend interessierte, war, wie viele US-Importspieler Teil des Teams sein können. Kösling erklärte, dass es möglich sein wird, sowohl in der Offense als auch in der Defense zwei US-Importspieler auf dem Platz zu haben.

Natürlich wurden auch die bereits verkauften Dauerkarten für die nicht stattgefundene Saison 2020 thematisiert. Hierzu führte Korosek aus, dass die Dauerkarteninhaber in nächster Zeit durch den AFC bzw. die FUB (Frankfurt Universe Betriebs GmbH) über das weitere Vorgehen informiert werden.

Zum Thema zukünftige Spielstätte konnte berichtet werden, dass derzeit sehr gute und konstruktive Gespräche mit dem FSV Frankfurt geführt werden. Leider ist es aber in den vergangenen Jahren immer noch nicht gelungen eine eigene Spiel- und/oder Trainingsstätte durch Unterstützung der Stadt Frankfurt zu erhalten. Dies sei ein altbekanntes Problem, so Kösling.

Powerpartys werde es auch weiterhin am Gameday vor den Spielen geben. In welcher Form diese stattfinden werden, bleibt aufgrund der aktuellen Pandemie abzuwarten. Teil der Powerparty werden in jedem Fall aber die Cheerleader, die sich neu formieren werden.

Sowohl Korosek, als auch Kösling sehen der neuen Herausforderung positiv entgegen und freuen sich darauf, gemeinsam den Football in Frankfurt auf ein neues Level zu bringen.

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